Karmakorthäon

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Zeitalter

Erstes - Zweites - Drittes - Viertes
Fünftes - Sechstes - Siebtes - Achtes
Neuntes - Zehntes - Elftes


Wiederkehrende Epochen:
Chal'ashtarra - Eiszeit - Heldenzeitalter
Heldenzeit der Angroschim - Karmakorthäon


Herrscherrassen:
Drachen - Echsenrassen - Giganten
Gryphonen - Maritime Rassen - Menschen
Trolle - Vielbeiner


Bedeutende Ereignisse:
Erster Drachenkrieg - Gigantenkriege - Lahmarias Untergang
Madas Frevel - Satinavs Frevel - Zweiter Drachenkrieg


Mysterium von Kha - Selbstverstümmelung des Namenlosen

Kurzbeschreibung[Bearbeiten]

Das Karmakorthäon (Mehrzahl: Karmakorthäa) oder die Weltzeitwende ist der Übergang zwischen den Zeitaltern. In diesen Zeiten der Helden kämpfen die Rassen um die Vorherrschaft über das kommende Zeitalter. Anscheinend sind in diesem Wettstreit die Neuordnung der Elemente und die Elementaren Schlüssel bedeutsam. Entscheidender Schauplatz in diesem kosmischen Ringen war in erster Linie immer Aventurien.

Laut Der Blick in den Regenbogen ist ein Karmakorthäon eine Zeit, in der der Weltenschöpfer Los von der Müdigkeit übermannt wird und in Schlaf fällt. Dies wird ebenso in Annalen des Götteralters erwähnt.

Den Echsen ist diese Phase als Kr'mh Kr'Thiu bekannt.

Aktuelles Karmakorthäon[Bearbeiten]

Das aktuelle Karmakorthäon wurde 1021 BF den Magiern und Druiden des Konzils der Elemente im Raschtulswall durch den Allvogel in einer Prophezeiung verkündet. Es ist der Übergang in das Zwölfte Zeitalter, um dessen Gestaltung die Menschen nach dem Sieg über Borbarad untereinander kämpfen. Doch auch die Orks hatten noch kein Zeitalter, das ihnen allein gehörte.

Schlüsselereignisse

Spekulatives[Bearbeiten]

Offizielle Spekulationen
  • Nach einer verborgenen Legende aus Selem wird zu jeder Weltzeitwende Mada als Maday'kha wiedergeboren, um über ihre Sünden nachzudenken und ihren Frevel zu korrigieren. (Der Mondenkaiser Seite 90)

Irdisches[Bearbeiten]

Die Darstellung aventurischer Weltzeitenwenden kommt irdischen Vorbildern in einigen Punkten relativ nahe, falls man in Rechnung stellt, dass irdisch zweifelsohne exzentrische Menschen hinter Klostermauern Einteilungen dieser Art vorgenommen haben.

Allerdings ist für das Christentum zu sagen, dass bereits Augustinus in den Jahren nach 410 erklärt hat, man solle über den Beginn der Endzeit nicht spekulieren: Coniecturis quippe utuntur humanis, non ab eis aliquid certum de scripturae canonicae auctoritate profertur. (De civitate Dei, XVIII/53). Demgemäß ist leicht Häresieverdacht erhoben. Gleichviel: Der 1202 verstorbene Gioacchino da Fiore hat anhand der in der Johannes-Apokalypse wiederholt auftretenden Siebenzahl sieben Epochen des Alten Testamentes eingeteilt, um sodann sieben Epochen des Neuen Testamentes und der Kirche Jesu Christi zu eröffnen. Letzteres ist spekulativ und lässt die Endzeit mit dem Ende der fünften Epoche, mit dem Ende des Zeitalters Karls des Großen, hereinbrechen. Geißelungen der Kirche in der Zwischenzeit sind im Übrigen als sehr konkret aufzufassen und etwa in den Italienzügen der römisch-deutschen Könige zu erblicken.
Eine weitere Einteilungsmöglichkeit orientiert sich an den so genannten Apokalyptischen Reitern der Johannes-Apokalypse. Ihre Vierzahl lässt von einem Zeitalter der Apostel, von einem Zeitalter der Märtyrer, von einem Zeitalter der Häretiker und von einem Zeitalter der Lauen sprechen.

Die Einteilung in Völker bzw. humanoide Rassen (im avent. Sinne) könnte man mit der Weltreichelehre vergleichen, die in Auslegung des Traums des Propheten Daniel ihre Tradition hat. Sie beginnt - vorbehaltlich Varianten der Einteilung - in jedem Falle bei den Reichen des alten Orients, schließt das Alexanderreich ein und mündet in das Römerreich. Dabei kann in mittelalterlicher Auslegung von einem Agon im Sinne eines Gottesurteils im Kampf um die Weltherrschaft ausgegangen werden.

Die Gegenseite hat ältere orientalische Astrologen aufgewiesen, die das Ende des Christentums vorhergesagt haben. Etwa hat Habraaz das Ende des Christentums auf das Jahr 1444 vorhergesagt, Abu Ma'shar auf das Jahr 1460.

Publikationen[Bearbeiten]

Ausführliche Quellen[Bearbeiten]

Ergänzende Quellen[Bearbeiten]

Erwähnungen[Bearbeiten]

Links[Bearbeiten]

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