Im Schatten der Dornrose

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114114 Im Schatten der Dornrose
Im Schatten der Dornrose-Roman114.jpg
Roman
Seitenzahl: 376
Unterseiten
Errata: Inoffizielle Errata
Mitwirkende
Autoren: Bernard Craw
Cover: Arndt Drechsler
Illustrationen: Björn Lensing, Ralph Hlawatsch
Aventurische Informationen
Aventurisches Datum: ING und RAH 1024 BF
(Datierungshinweise)
Ort: Aranien (Gwerrat, Yalaiad), Oron (Elburum, Elabad, Llanka, Durân)
Verfügbarkeit
Erscheinungsdatum: 2009/11/3030. November 2009
Preis: 9,00 €
ISBN: ISBN 978-3-89064-136-2
Erschienen bei: FanPro
Erhältlich bei:

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Bewertung per Abstimmung dsa4-Forum
Rezensionen: RoterDorn
Weitere Informationen:
© FanPro

[Bearbeiten] Klappentext

Ein mächtiger Dschinn beschützt das kleine Gwerrat im Herzen des Yalaïad, jener zwischen Aranien und Oron umkämpften Region. Dies macht das glückliche Beyrounat zu einer Zuflucht von besonderer strategischer Bedeutung.
Erbprinz Rengûn sucht eine Gemahlin, um die Thronfolge zu sichern. Die übermenschlich schöne Layla al’Azila wirbt im Auftrag einer Oronierin um seine Gunst. Er willigt ein, gemeinsam mit einer Handvoll Gefährten in das Reich unter dem Banner der Dornrose zu reisen, um die Braut in Augenschein zu nehmen. Was neidische Götter den Starken andernorts verwehren, wird ihm im Land der Blutigen Ekstase versprochen – doch nur um den Preis seiner Seele …

[Bearbeiten] Zusatzinformationen

Verknüpfungen
  • Auf Seite 130-131 taucht ein Buch auf, das von Nadjescha von Dornblut, die auch im Roman Todesstille eine Rolle spielt, geschrieben wurde.
  • Reshemin und insbesondere die Beschreibung der Tänzerin in der roten Kugel nehmen Schilderungen aus dem Abenteuer Wenn Kinderaugen staunen auf.
  • Die Männer mit den metallenen Stirnreifen aus der Arena in Llanka sind ein Motiv aus dem Abenteuer In Sklavenketten.
  • Die Episode in der Grotte nahe El Burum nimmt die Vorgeschichte des Abenteuers Unter Skorpionen auf.
  • Aus Blutrosen und Marasken werden zahlreiche Motive übernommen, unter anderem: Bel Gor als Heiliger des Bl'Khelel-Kultes, die Mysterienspiele zu Ehren des heiligen Donation, Dornrosen als Kultgegenstände, Schwarzer Wein, ein Muwallaraan, ein Shakalaraan, Levthansjünger, eine Lamijah, ein Shadifriit, die Rotmäntel, Nachtbuhler und Shaz-Man-Yat in einer Traumvision.
Personen

[Bearbeiten] Kritik

[Bearbeiten] Meinungen

  • Wenn man derart empathisch veranlagt ist, dass man beschriebene Schmerzen körperlich nachempfindet, sollte man die Hände von diesem Buch lassen. Man braucht schon eine dicke Haut, denn die Stärke des Romans liegt in der Beschreibung oronischer Sitten. Und das gelingt dem Autor außerordentlich gut. Die greifbare sinnliche Verderbtheit, der moralische Verfall und die laszive Grausamkeit legen sich wie eine klebrige undurchsichtige Schicht auf die Haut des Lesers. Man hat fast durchgängig ein unangenehmes Gefühl im Magen, was an Ekel grenzt. Und dieses Gefühl schließt auch die vermeintlichen Helden mit ein. Entweder sind sie egomanisch, grausam, sexuell frustriert, opportunistisch oder einfach zu gierig. Von wegen Identifikationsfiguren, man will mit keinem von ihnen was zu tun haben und ist froh, wenn der Roman zu Ende ist. Ist schon 'ne Glanzleistung, diese subtile Abneigung konsequent hervorzurufen, ohne dass die Lust am Lesen verloren geht. Hat was von einem schlimmen Unfall, wo man nicht weggucken kann, obwohl man weiß, dass es nicht richtig ist. Nun ja, Oron hat wohl dieselbe Wirkung auf seine Bewohner ...
    Es kommt zwar nicht an Todesstille heran (das Ende ist zu lasch, zu konstruiert und viel zu gewollt), aber Bernard Craw ist ein äußerst atmosphärischer Oron-Roman gelungen, in dem man nicht unbedingt ein Thorwaler sein möchte. --Avatar MacMillan
  • Ich hab den Roman in zwei Tagen durchgelesen. Es ist eine faszinierende und sehr gelungene Schilderung des ehemaligen Moghulat Oron. An den richtigen Stellen blendet der Autor früh genug aus – um wirklich schockiert zu sein, braucht man schon eine sehr labile Persönlichkeit. Die Meinung des Rezensenten Marc Völker kann ich daher nicht teilen. Ich gebe dem Roman 7 von 10 Punkten.--Dunkelsinn
  • Ich betrachte den Roman mit sehr gemischten Gefühlen, konnte ihn auch leider, so schwer es mir fiel, nur mit einer Drei bewerten. Der Roman bringt die Grausamkeit Orons zwar sehr realistisch herüber und schafft es absolut gut, das Flair und die Denkweise Orons zu vermitteln und ist sehr stimmig bezüglich des aventurischen Hintergrunds. Die Grausamkeiten sind abstoßend, wie es hoffentlich jedem geht, aber dies ist so gewollt und übersteigt meiner Meinung nach nicht die "Grenzen des guten Geschmacks", wie Marc Völker in seiner Rezension schrieb. Das Setting Oron wurde sehr stimmig in Aventurien eingebettet, der Autor hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Dieser Roman ist jedoch mehr eine Spielhilfe mit Stimmungstexten als ein Roman. Als Spielhilfe hätte für mich Dornrosen eine Eins bekommen, als Roman jedoch nicht.
    Ich sehe leider keinen Sinn in dem Roman. Die Story ist nicht besonders gut, Motivation und Handlungen der Charaktere sind unlogisch, besonders die Auswahl der Charaktere, da wirklich niemand (außer vielleicht Rengûn und Layla) in diesem Roman notwendig sind. Jeder wäre durch eine andere Person ersetzbar oder es könnte sogar auf ihn verzichtet werden. Sie tragen absolut nichts zur Story bei, außer dass man mal die Erzählperspektive wechselt. Warum gibt es den Zahlendeuter und seinen Papagei? Die Zahlendeuterei kommt nie zum Einsatz und der Papagei macht auch nix außer fressen und auf der Schulter sitzen. Dies ist nur ein Beispiel von vielen, viele weitere Personen und Handlungen sind an den Haaren herbeigezogen. Dieser Roman kommt mir mehr vor wie ein Reiseguide. Überspitzt könnte man den Roman auch so zusammenfassen:
    Der Erbe von Gwerrat, Rengûn, sucht eine Frau und kann sich entscheiden zwischen einer aranischen Rosenritterin oder einer oronischen Belkelel-Paktiererin. Ganz nach gesundem Menschenverstand entscheidet er sich dafür, seiner zukünftigen Belkelel-Gattin einen Besuch abzustatten. Ganz wie es sich gehört, erhält er eine bunt zusammengewürfelte Gruppe aus Begleitern an die Hand, die eigentlich jetzt nicht unbedingt mitwollen, aber sonst grade auch nichts besseres zu tun haben.
    Also macht sich die Reisegruppe Oron unter der Führung der Reiseleiterin Layla auf den Weg nach Oron, um einen Abenteuerurlaub zu genießen. Dabei treffen sie auch auf die süße Reshemin, die sie sogleich dazu einlädt, zum Essen zu bleiben. Und Schwuppdiwupp ist auch schon eine ihrer Gefährtinen im Kochtopf und darf lebend gekocht werden. Die Gefährten sind jetzt zwar nicht so begeistert, machen aber auch nichts, da man immer mal die einheimische Küche ausprobieren sollte.
    Weiter geht die Führung nach Elburum in den Puff, um dort die Einheimischen zu sehen. Die Handlungen dort sind zwar äußerst brutal und pervers, aber es macht auch niemand was dagegen oder sagt etwas, da sie das doch alle innerlich total toll finden.
    Als sie dann schließlich nach Llanka kommen und dort wieder das langsam eintönige Quälen und die bekannte Perversion sehen, sind sie davon gelangweilt. Unzufrieden über ihre Reiseleiterin mit dem sich wiederholenden Rahmenprogramm beschließen sie jetzt doch, sie einfach umzubringen. Also versucht der Boroni sie zu Tode zu knutschen, während die anderen erfolgreich fliehen können, da die Kollegin aus dem Kochtopf vor ein paar Tagen eine kurze Zufallsbegegnung hatte und das grad auch so gepasst hat. Also verlassen sie Oron, ohne dass Rengûn seine Belkelel-Braut mitnimmt, der Grund der Reise, die aber eigentlich nicht weiter von Bedeutung war.

    Die Charaktere verhalten sich einfach fast immer nur passiv und tragen nichts zur Story bei. Als Roman sehr ernüchternd. Wer eine Regionalbeschreibung von Oron will, dem rate ich auf jeden Fall zum Kauf. Wer allerdings einfach mal einen schönen Roman lesen will, dem sei dringend abgeraten. --Mythram Leuenbrand von Perricum

[Bearbeiten] Bewertung

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Note Bewertung durch Unterschrift (Anleitung)
sehr gut  (1) 
gut  (2) Avatar MacMillan, Fingayn, Theaitetos, Dunkelsinn, Lucian
zufriedenstellend  (3) Derograph, Mythram Leuenbrand von Perricum
geht so  (4) Jandoras von Rabenmund
schlecht  (5)
Durchschnitt 2.5
Median 2
Stimmen 8

[Bearbeiten] Rezensionen

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